Ausstellung der Künstlermitglieder 2017

„Präsenz, Kritik, Utopie“
26. August - 24. September 2017
Bewerbungsschluss: 19. Juni 2017

Das Ziel der Ausstellung der Künstlermitglieder 2017 liegt in der Auslotung der humanistischen, kritischen, politischen sowie ästhetischen Potentiale zeitgenössischer Kunst, welche mit den Strukturen demokratischer Gesellschaften verbunden sind und sich in Begriffen wie Multikulturalismus, offene Gesellschaft, soziale Gerechtigkeit, Gleichstellung der Geschlechter, gleiche Rechte für Homosexuelle, Meinungs- und Pressefreiheit, Freiheit des künstlerischen Ausdrucks oder den Menschenrechten niederschlagen. Insgesamt geht es um die Re-formulierung des emanzipatorischen Projekts einer modernen Gesellschaft „im Kommen“ und einer erneuten Behauptung eines Internationalismus, der sich nicht in den Begrenzungen des Nationalstaats begreift.
Die zeitliche Dimension des Titels „Präsenz, Kritik, Utopie“ deutet eine noch nicht realisierte Zukunft, einen utopischen Entwurf an. Es geht um Wunschprojektionen, die sich sowohl auf lokal spezifische Fragen, als auch auf globale Fragestellungen beziehen können.
Ferner ist das Jahr 2017 mit historischen Daten verbunden, die für unsere gegenwärtigen Lebensverhältnisse prägend waren, wie der Reformation 1517, der Oktoberrevolution 1917, der Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957 und dem Deutschen Herbst 1977. Unsere Gegenwart ist immer auch ein Abbild der Trümmer unserer Geschichte und von Utopien, die in der Vergangenheit liegen.
Im Rahmen und im Vorfeld der Ausstellung ist es ausdrücklich gewünscht, dass Gruppenarbeiten, Vorschläge für Workshops, Vorträge, Performances eingereicht werden können, die erst im Verlauf der Ausstellung realisiert werden, den Ausstellungsraum als Studio und Probebühne nutzen oder im Rahmen des monatlichen Jour Fix stattfinden.

Bewerbungskriterien

1.
Die Werke, Performances, Vorträge oder Workshops sollten im Hinblick auf das Ausstellungsthema deutliche Bezüge aufweisen:
a. humanistische, kritische, politische Ansätze zeitgenössischer Kunst
b. die offene Gesellschaft
c. utopische Entwürfe
d. utopische Potentiale der Vergangenheit in Bezug auf die genannten historischen
    Ereignisse

2.
Es werden sämtliche künstlerischen Medien akzeptiert mit einem besonderen Augenmerk auf:
a. Gruppenarbeiten
b. Workshops
c. Vorträgen
d. Performances
    Anmerkung: Im Rahmen der Veranstaltungsformate wie Workshops, Vorträge           und Performances wird eine Auswahl vorgenommen, um eine sinnvolle
    Programmstruktur gewährleisten zu können.

3.
Im Bezug auf den Mitglieder Jour Fix werden auch Vorschläge akzeptiert, die entweder dem eigentlichen Ausstellungszeitraum vorgelagert sind oder später im Jahr 2017 realisiert werden.

Künstlergruppen

Falls Sie Interesse haben sich innerhalb der Ausstellung einer Gruppe anzuschließen, um dem Thema in einer Art Gruppenarbeit nachzugehen, können Sie sich unter assistenz@wkv-stuttgart.de in den Verteiler aufnehmen lassen. Künstlermitglieder können sich hier untereinander austauschen und gemeinsame Konzepte entwickeln.

Einreichungen und Einschränkungen

Die Einreichungen müssen einen Bezug zum oben beschriebenen Thema der Ausstellung aufweisen. Es gibt keine Einschränkung bei der Wahl der künstlerischen Mittel. Es gibt jedoch eine Beschränkung, auf die wir hier hinweisen möchten: Einreichungen, die im Format und Umfang die Struktur einer derart umfangreichen Ausstellung überfordern, werden ausjuriert. Voraussetzung für eine Einreichung ist die Künstlermitgliedschaft im Württembergischen Kunstverein.

Downloads

Praesenz_Kritik_Utopie_2017__Anschreiben.pdf

Information zur Ausstellung der Künstlermitglieder 2017

Praesenz_Kritik_Utopie_.pdf

Bewerbungs-/Personalbogen

Mitgliederaust_2017_Ku__nstlerinfo.doc

Bewerbungs-/Personalbogen (Worddatei)

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