Utopian Pulse – Flares in the Darkroom

WORKSHOP FLUCHTHILFE

workshop_flucht.pdf

Undrawing the Line, In the Shades of the Waq Waq Tree, 2014
Logo: The Silent University
Sherko Jahani Asl

Sonntag, 21. Juni 2015
Eintritt: frei

11-16 Uhr
Zeichen-Workshop „Fluchthilfe“
Mit Zanny Begg
(Anmeldung bis zum 18. Juni unter: assistenz@wkv-stuttgart.de)

16 Uhr
Mitglieder des Stuttgarter Bürgerchors:
Lesung eines utopsichen Manifests

16:15 Uhr
Vortrag des kurdischen Journalisten Sherko Jahani Asl
über The Silent University und anders

Zeichen-Workshop Fluchthilfe
Im Rahmen der Ausstellung Utopian Pulse – Flares in the Darkroom findet am Sonntag, den 21. Juni von 11 bis 16 Uhr ein Zeichen-Workshop statt, der sich an Personen mit und ohne Fluchthintergrund richtet. Er ist Teil der Ausstellungssektion Salon Fluchthilfe. Die australische Künstlerin und Aktivistin Zanny Begg, die diesen Salon kuratiert hat, geht hier den unterschiedlichen Dimensionen von Flucht und Potentialen der Gastfreundschaft nach.

Währen des Zeichen-Workshops soll in einem offenen Prozess eine kollektive Zeichnung entstehen, bei der die individuellen Zeichnungen der TeilnehmerInnen eingescannt und zu einem gemeinsamen Bild montiert werden. Inhaltlicher Ausgangspunkt sind dabei historische Sagen und Mythen, in denen sich Fragen zu Auswanderung, kultureller Differenz und gegenseitiger kultureller Beeinflussung widerspiegeln. Dabei können auch Mythen aus den Herkunftsländern der TeilnehmerInnen aufgegriffen werden. Je nach Bedarf und Interesse wird das Projekt nach dem eintägigen Workshop fortgesetzt.

Der Workshop ist kostenlos. Es ist jedoch eine Anmeldung bis zum 18. Juni 2015 erforderlich unter assistenz@wkv-stuttgart.de oder der Telefonnummer 0711 – 22 33 713.

Vortrag des kurdischen Journalisten Sherko Jahani Asl / The Silent University
siehe auch: thesilentuniversity.org/lecturers/sherko-jahani

Sherko Jahani  Asl hat vor seiner Flucht als kurdischer Journalist in Mahabad, einer kurdisch geprägten Stadt im Iran, gearbeitet. Er wird in seinem Vortrag über seine persönlichen Erfahrungen mit politischer Repression und Flucht und über seine Arbeit im Rahmen von „The Silent University“ (Die stille Universität) sprechen. Das 2012 von dem kurdischen Künstler Ahmet Ögüt initiierte Projekt schafft Strukturen, durch die Flüchtlinge mit akademischem Hintergrund Möglichkeiten der Lehre erhalten. Es geht um die Reaktivierung eines „zum Schweigen gebrachten Wissens“.

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