Christine Rusche

Alles nur geträumt?

10. Dezember 2005 bis  8. Januar 2006

Monika Nuber, Kathrin Ruhlig, Christine Rusche, Christina Zwanger

Eine Ausstellung mit Stipendiatinnen der Landesgraduiertenförderung
der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste

Kuratorin: Dr. Andrea Jahn

Die Ausstellung „Alles nur geträumt?" stellt mit Monika Nuber (*1966), Kathrin Ruhlig (* 1964), Christine Rusche (* 1971) und Christina Zwanger (*1973) vier Künstlerinnen vor, die ihre Ausbildung an der Stuttgarter Kunstakademie absolviert und aufgrund ihrer herausragenden Leistungen das Graduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg erhalten haben. Darüber hinaus wird eine ausstellungsbegleitende Vortragsreihe in die Forschungsarbeit der Architekten Dimitri Boikov und Manuel Gujber einführen, die ebenfalls mit einem Stipendium für ihre Arbeit ausgezeichnet wurden.
Diese Kooperation zwischen Württembergischem Kunstverein und Staatlicher Akademie hat Tradition. So wurden bereits im Jahr 2003 die Werke ausgezeichneter junger Stuttgarter Künstlerinnen und Künstler der Graduiertenförderung des Landes Baden-Württemberg in einer gemeinsamen Ausstellungsreihe im Württembergischen Kunstverein Stuttgart präsentiert.

"Alles nur geträumt?" stellt sich als Gegenfrage auf die Themenstellungen, die das malerische und zeichnerische Werk der beteiligten Künstlerinnen aufwirft. Die pastos gemalten Porträts und Figurenkonstellationen von Christina Zwanger beschwören unheilvolle Begegnungen herauf. Ebenso irritierend wie heiter-phantastisch erscheinen daneben die gezeichneten und animierten Gestalten in den Videoarbeiten von Monika Nuber. Realistisch angelegt und gleichsam ornamental inszeniert präsentieren sich wiederum Kathrin Ruhligs Frauen-darstellungen - in Posen, die nicht zufällig aus Mode- und Lifestylemagazinen entlehnt sind und als verzerrte Traumbilder funktionieren. Demgegenüber stehen die raumgreifenden Zeichnungen von Christine Rusche, deren malerische Eingriffe in die Architektur subtile Wahrnehmungsverschiebungen und phantastische Veränderungen im Raum auslösen.
In diesen Werken, die allesamt zwischen 2002 und 2005 entstanden sind, spiegelt sich eine eigene Welt, die ihre Wirkung aus der Spannung zwischen Traum und Realität bezieht.

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