Eingang
Eröffnung im Glastrakt
Archiv im Glastrakt
Platino. Flechtwerke und Fliehkräfte, 2013, Ausstellungsansicht
Acts of Voicing, 2012, Ausstellungsansicht
Postcapital, 2008, Ausstellungsansicht
On Difference, 2006, Ausstellungsansicht

Der Württembergische Kunstverein


Der 1827 gegründete Württembergische Kunstverein, der sich im Zentrum der Stadt Stuttgart direkt am Schlossplatz befindet, gehört mit seinen rund 3.000 Mitgliedern, einer Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche von über 1.700 qm, Werkstätten und einem Atelierhaus zu den größten Kunstvereinen in Deutschland. Sein gleichermaßen lokal wie global ausgerichtetes Programm, das immer wieder neue und ungewöhnliche Formen der Präsentation, Vermittlung und Partizipation erprobt, wird nicht nur in Stuttgart, sondern auch auf breiter internationaler Ebene beachtet.

Der Kunstverein versteht sich als Ort einer offenen, auch kontroversen Auseinandersetzung mit den vielfältigen Methoden und Praktiken der zeitgenössischen Kunst – und mit ihren weitreichenden gesellschaftspolitischen Bezugsfeldern. Ausstellung und Debatte, Kunst und Theorie, Forschung und Produktion sind dabei gleichermaßen von Belang. Es geht um einen Handlungsraum, in dem Kunst nicht nur zu besichtigen ist, sondern in dem Kunst und die Beziehungen zwischen Kunst, KünstlerInnen, Institution und Öffentlichkeit beständig neu ausgehandelt werden: in Gesprächen, Diskussionen, Workshops oder Arbeitsgruppen, aber auch durch den Zugriff auf Bücher, Zeitschriften und andere Materialien und Infrastrukturen. Zu diesen Infrastrukturen zählen nicht zuletzt die Räume des Kunstvereins selbst, die lokalen AkteurInnen und Gruppen auch für eigene Treffen, Veranstaltungen und Artikulationen zur Verfügung stehen.

Was macht der Kunstverein?
Der Württembergische Kunstverein arbeitet auf der Basis eines breiten, sowohl lokal als auch international verankerten Netzwerks. Neben der gegenwärtig entstehenden Kunst widmet er sich regelmäßig der Neubetrachtung künstlerischer Werke, Praktiken und Diskurse der 1960er- bis 1980er-Jahre. So haben die Einzelausstellungen der Künstlerinnen Anna Oppermann (2007) und Teresa Burga (2011) entscheidend zu deren internationaler Wiederentdeckung und Neubewertung beigetragen.

Das Programm, an dessen Konzeption regelmäßig auch externe KuratorInnen beteiligt sind, ist in hohem Maße transkulturell und transdisziplinär ausgerichtet. Es umfasst jährlich im Schnitt vier Ausstellungen sowie über hundert Veranstaltungen. Hinzu kommen die Ausstellungen des Programms Querungen, das 2013 initiiert wurde und im Wesentlichen einen Resonanz- und Diskursraum der lokalen Kunstszenen, auch im Austausch mit externen Gästen, bildet.

Der Württembergische Kunstverein hat keine Sammlung, sondern kann und muss sich und seine Schwerpunkte immer wieder neu definieren. Dies erlaubt es, nahe an der zeitgenössischen Kunst zu arbeiten und lässt Raum für einen offenen Kunstbegriff.

Der Kunstverein gibt diverse Publikationen heraus: eine Website, die ausführliche Informationen zur Institution, zum Programm, zu den beteiligten KünstlerInnen und ihren Werken umfasst – und deren Archiv bis in das Jahr 1946 zurückreicht – sowie Ausstellungsflyer, -reader und Bücher, die sich gleichermaßen als Dokumentation von Ausstellungen und deren inhaltliche wie theoretische Vertiefung verstehen. Seit Juli 2012 ist der Kunstverein auch auf Facebook vertreten.

Seit den 1960er-Jahren betreibt der Kunstverein ein Atelierhaus, das rund 20 KünstlerInnen einen günstigen Arbeitsraum bietet.

Veranstaltungsprogramm
Das Veranstaltungsprogramm, bestehend aus Workshops, Film- und Vortragsreihen, Podien, Performances und vielem mehr, versteht sich zum einen als Erweiterung der jeweils laufenden Ausstellungen. Zum anderen verweist es auf kommende Projekte und schafft somit Einblicke in die Entwicklungsprozesse des Kunstvereins. Darüber hinaus greift das Programm allgemeine Fragen und Debatten der zeitgenössischen Künste und Theorie auf. Es umfasst neben eigenen auch Kooperations- und Gastveranstaltungen.
Zu den regelmäßig wiederkehrenden Terminen zählen die kostenlosen Sonntagsführungen, KünstlerInnengespräche, KuratorInnenführungen sowie der Jour fixe der Mitglieder, der an jedem letzten Mittwoch des Monats stattfindet.

Jour fixe der Mitglieder
Der monatliche Jour fixe der Mitglieder ist ein offenes Forum, das sich unterschiedlichsten Themen widmet. Laufende und kommende Ausstellungen werden hier ebenso besprochen wie aktuelle Angelegenheiten des Kunstvereins oder seine Arbeit jenseits des öffentlichen Betriebs. Auch allgemeine Anliegen der Kunst, Kulturpolitik, Gesellschaft etc. sind Gegenstand der Diskussion. Die Mitglieder sind dabei ausdrücklich eingeladen, Themen vorzuschlagen bzw. eigene Ideen, Fragen oder Vorhaben vorzustellen. So geben beispielsweise Künstlermitglieder regelmäßig Einblicke in ihre jüngsten Projekte.

Ausstellung der Künstlermitglieder
Rund die Hälfte aller Mitglieder des Württembergischen Kunstvereins sind KünstlerInnen. Vor diesem Hintergrund richten wir – als mittlerweile einer der wenigen Kunstvereine –regelmäßig Ausstellungen der Künstlermitglieder aus. Seit 2005 legt der künstlerische Beirat für jede Ausstellung ein Thema fest, zu dem Kunstwerke eingereicht werden können. Prinzipiell können alle Interessierten an der Ausstellung teilnehmen, sofern ihre Vorschläge den Rahmen einer Gruppenausstellung nicht sprengen bzw. der vorgegebenen inhaltlichen Klammer entsprechen. Ziel ist es, einen Einblick in die Vielfalt künstlerischer Ansätze sowohl im Hinblick auf die Mitglieder des Kunstvereins als auch auf ein bestimmtes Themenfeld aufzuzeigen. Mit ihren zahlreichen KünstlerInnengesprächen, Performances und vielem mehr dient die Ausstellung zugleich als Plattform des gegenseitigen Austauschs.

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Fon: +49 (0)711 - 22 33 70
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Der Kunstverein
Württembergischer Kunstverein Stuttgart