Könnte aber doch

Ausstellung der Künstler*innenmitglieder des Württembergischen Kunstvereins
24. August - 22. September 2019
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TERMINE + PROGRAMM
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ERÖFFNUNG
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Freitag, 23. August 2019, 11 Uhr
Presserundgang

Freitag, 23. August 2019, 19 Uhr
Eröffnung

Begrüßung
Prof. Dr. Hans Dieter Huber
(Stellv. Vorsitzender des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart)

Einführung
Hans D. Christ
(Direktor des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart)

Aktion
intermittierend
künstlerduo verstoffwechselt (Rudi Beutinger & Gudrun Staiger)
In der Arbeit intermittierend werden, bezugnehmend auf einen Textauszug von T.S. Eliot. verschiedene Zeitebenen auf unterschiedliche Art und Weise miteinander in Verbindung gebracht. Thematisiert wird unter anderem, wie fragil unser Erleben ist und wie schnell sich alles komplett ändern oder aber einen anderen Verlauf nehmen kann, je nachdem welche Entscheidungen getroffen wurden. Bei Eliot heißt es: „jetzige Zeit und vergangene Zeit sind vielleicht gegenwärtig in künftiger Zeit und die künftige Zeit enthalten in der vergangenen“

Performance
schlafen

Susa Ramsthaler
In schlafeneiner Performance aus der Serie modes of basic actions, begibt sich die Performerin Susa Ramsthaler in den Schlafmodus und verbalisiert in einem unablässigen Gedankenstrom individuelle und gesellschaftliche Phänomene im Zusammenhang mit Schlaf. Wie sähe das Leben aus, wenn die Übermüdeten mehr schlafen würden?

Performance
schwebender stein
nicht nur wiener lieder... (Doina Apostol, Klavier / Michael Schützenberger, Gesang)
Das Künstler-Duo nicht nur wiener lieder... verhandelt im Rahmen seiner Performance die Frage von Identität musikalisch. Inwiefern spielt die Herkunft hierbei eine Rolle? Es könnte doch auch immer anders sein...

Performance und Malerei

TIERHEIM. Vom Wolf zum Mops

Pola Polanski / Hannelore Kober
Es ist der Mensch, der aus dem Wolf im Laufe der Jahre einen Mops gezüchtet hat, so süß und niedlich, wie ihn Annette Haug auf ihren Bildern darstellt. Der ursprüngliche Wolf kommt uns Menschen aber gerade näher, als uns lieb ist, folglich kommt uns unversehens „Natur“ entgegen. Wollen wir das so einfach zulassen, sollen wir schießen, oder könnten wir den Wolf an unsere naturfremden Vorstellungen anpassen?

Sale / Verkaufs - Performance

Château Stammheim
Simon Herkner / Bora Tanay
Bora Tanay und Simon Herkner errichten einen temporären Verkaufsstand vor der Olaf Metzel Skulptur im Außenbereich des WKVs.

im Anschluss
Party 

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WÄHREND DER LAUFZEIT DER AUSSTELLUNG
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Sonntag, 25. August 2019
16 Uhr
Buchpräsentation
Kunst weiter denken

Andreas Mayer-Brennenstuhl
Der Raum, in dem sich der Möglichkeitssinn des Menschen konkret entwickelt und der uns den produktiven Umgang mit der Dimension der Kontingenz ermöglicht, ist die KUNST. Ihr Status der Autonomie, auf den sie seit der Moderne immer wieder rekuriert, ist jedoch paradox: nur im Überschreiten der "Zwecklosigkeit" in Richtung selbstgewählter Zwecke kann sie sich letztlich weiter entwickeln. Ästhetisches Denken ist zwar Voraussetzung künstlerischer Praxis, jedoch nicht auf dieses begrenzt. Das "WEITER DENKEN" der Kunst in eine an den Handlungsformen der Kunst geschulten gesellschaftlichen Praxis hinein ist Inhalt des Buches, das Andreas Mayer-Brennenstuhl im Rahmen einer Autorenlesung vorstellen wird.

17 Uhr
Lecture-Performance

-Sammlung-

Beate Jakob / Claude Horstmann
Der Text -Sammlung- von Beate Jakob wird von Claude Horstman in einer Lesung gesprochen. Es wird darin eine fiktive, hörspielartige Szene eines Theaterstückes beschrieben, in der kritische und utopische Gedanken zu den Lebenswirklichkeiten des Menschen in gesellschaftlichen Zusammenhängen und der Natur formuliert sind.

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Samstag, 31.08.2019
17 Uhr
Audioperformance
mal sehen, was kommt
Kurt App (Bassklarinette)
Im Medium der freien Improvisation findet das Thema "Könnte aber doch" eine sinnhafte, folgerichtige Verwirklichung. Die Grundlagen der Improvisation sind: Klang im Raum, Klang und akustisches Umfeld, Klang als skulpturales Element und Klang als autonomes Phänomen.
Weitere Termine: Mittwoch, 11.09.2019, 19:00 Uhr /
Sonntag, 15.09.2019, 16:00 Uhr

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Samstag, 14. September 2019
16 Uhr
Bilderlesung
Lichtgrau
Moritz Heger / Christian Lang
Christian Lang und Moritz Heger führen seit 2016 einen künstlerischen Dialog mit Bildern und Gedichten. Nicht das gegenseitige Illustrieren, sondern das Interpretieren und Unterlaufen von Erwartungshaltungen sind Leitgedanken.

17 Uhr
Lesung

Fluchten / 2

Sabina Aurich / Gilbert Fels
1914 Soldat, 1915 russischer Kriegsgefangener, 1920 heimgekehrt. Sechs Jahre Leben. Auf einer Darstellung des Raums von Deutschland bis Wladiwostok versucht die Arbeit die wenigen Splitter dessen zu verzeichnen, was noch gewusst werden kann­.

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Mittwoch, 18. September 2019
19 Uhr
Performance

Die Wichtigkeit von Kant ist bejammernswert
Cindy Cordt
Zwar verweist die Performance von Cindy Cordt durch ihre Unterteilung in drei Akte auf die theatrale Form, hinterfragt jedoch Konventionen und vorschnelle Urteile auf performative Art und Weise.

19:45 Uhr
Filmvorführung

Kulturarbeit mit Geflüchteten - Menschen tanzen
Grégory Darcy
Der Choreograf und Filmemacher Grégory Darcy hat Geflüchtete und Ehrenamtliche aus der Region Stuttgart im Rahmen seines Musik- und Tanzprojekt „Menschen tanzen“ im Jahr 2017/2018 porträtiert und präsentiert den Kurzfilm im WKV. Im Anschluss an die Filmvorführung lädt Darcy zum gemeinsamen Austausch über Kulturarbeit und Integration ein.

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Sonntag, 22. September 2019
15:30 Uhr
Performance
Begegnung mit dem "Fremden"
Annagreta König Dansokho
Im Rahmen der Performance kann die betrachtende Person dem „Fremden“ begegnen. Dabei wird sie selbst zur „fremden Person“.  Die Künstlerin Annagreta König Dansokho ist selbst als „fremde Person“ anwesend.
Weitere Termine: 24.08. / 25.08. / 31.08. /  01.09.2019
16 Uhr
Vortrag

Der Plakat-AbrisZ - Artenschwund in der Kunstwelt

Christoph Bodmer
Die letzten Soziotope wilder Plakatierungen verschwinden aus dem öffentlichen Raum. Der künstlerische Plakatabriss findet sich nur noch in Museen – und kaum in Galerien.

17 Uhr
Vortrag
Was wäre, wenn Jesus nicht gekreuzigt worden wäre?
Arno van Wunder
Arno van Wunder führt eine philosophische Reflexion aus den Augen eines 18-jährigen Jesus der Neuzeit, heute, 2000 Jahre später auf der Suche nach Gott (und einem Sinn). Mit ganz eigenen Vorstellungen und Hoffnungen und dem Willen etwas zu verändern, ohne dafür zu sterben.




 

 

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