50 Jahre nach 50 Jahre Bauhaus 1968

5. Mai - 23. September 2018

DISKURSPROGRAMM

Samstag, 05. Mai 2018, ab 13 Uhr
AUSSTELLUNGSRUNDGANG, PERFORMANCES, VORTRÄGE, ETC.
mit den Künstler*innen und Kurator*innen
Sprache: Englisch

09.Mai – 13.Juni 2018
VORLESUNGSREIHE
mit Hans Dieter Huber
Professor an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
Sprache: Deutsch

Mittwoch, 09. Mai 2018, 19:30 Uhr
Das Bauhaus Teil I, 1919 – 1925

Mittwoch, 30. Mai 2018, 19:30 Uhr
Das Bauhaus Teil II, 1925 – 1933

Mittwoch, 13. Juni 2018, 19:30 Uhr
Die Hochschule für Gestaltung Ulm, 1953 – 1968

Die drei Vorlesungen geben eine allgemeine, einfache, historische Einführung in die wichtigsten Zusammenhänge der Gründung, Entwicklung und dem Ende des Bauhauses in Weimar, Dessau und Berlin. Die dritte Vorlesung behandelt die Hochschule für Gestaltung in Ulm an, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Ott Aicher und Inge Aicher-Scholl 1953 gegründet wurde und 1968 von dem ehemaligen Marinerichter und damaligen Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg geschlossen wurde.

Dienstag, 22. Mai - Freitag, 25. Mai 2018, 14 - 19 Uhr
WORKSHOP
Self-cleaning Futures 1 Selbstreinigende Zukünfte 1) (Performative Practices / Performative Praktiken)
mit Mona Mahall, Asli Serbest, Adelheid Schulz
--> WORKSHOP TERMIN VERSCHOBEN AUF 20-24. AUGUST 2018

Freitag, 24. August 2018, 19 Uhr
WORKSHOP
Self-cleaning Futures 2 Selbstreinigende Zukünfte 1) (Performative Practices / Performative Praktiken)
mit Mona Mahall, Asli Serbest, Sheri Wills

Der Workshop musste kurzfristig verlegt werden. Es wird vom 20.-24. August 2018, (jeweils von 10-18 Uhr) eine Summer School stattfinden, deren Arbeitsergebnisse in einer öffentlichen Abschlusspräsentation am Freitag, 24. August 2018, 19 Uhr vorgestellt werden. Nähere Informationen zur Sommer School werden zeitnah bekannt gegeben.


Sprachen: Deutsch, Englisch
Anmeldung per Email an mocko@wkv-stuttgart.de

Freitag, 25. Mai 2018, 19 Uhr
PODIUMSDISKUSSION
"50 Jahre Bauhaus 1968"
mit Hans D. Christ, Iris Dressler und Prof. Dr. Wulf Herzogenrath

Prof. Dr. Wulf Herzogenrath hat im Rahmen der Ausstellung "50 Jahre Bauhaus", die 1968 ihren Auftakt im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart nahm, den Katalog – der zu den Standardwerken über die berühmte Schule zählt –  sowie die Präsentation der Ausstellung an acht weiteren Standorten in Europa, den USA, Südamerika und Asien betreut. Er hat tiefe Einblicke in die Planung, Realisierung und Wahrnehmung dieser ersten umfassenden Bauhausausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg erhalten. Das Gespräch zwischen ihm, Hans D. Christ und Iris Dressler führt zurück in die Situation Ende der 1960er-Jahre. Neben der Ausstellung, ihrer Bedeutung und ihren Protagonist*innen geht es auch um die Herausforderungen, die sie an Team und Institution stellte.

Prof. Dr. Wulf Herzogenrath ist Direktor der Sektion Bildende Kunst an der Akademie der Künste Berlin. Er hat 1970 über Oskar Schlemmer promoviert. Von 1973 bis 1989 leitete er den Kölnischen Kunstverein und war 1980 Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV). 1989 wurde er als Hauptkustos an die Nationalgalerie in Berlin berufen, um unter anderem das Museum für Gegenwart im Hamburger Bahnhof zu konzipieren. Von 1994 bis 2011 leitete er die Kunsthalle Bremen. Herzogenrath hat sich in zahlreichen Ausstellungen und Publikationen sowie als Mitglied des Kuratoriums für das neue Bauhaus-Museum in Weimar intensiv mit dem Bauhaus beschäftigt und zählt zu den internationalen Expert*innen auf diesem Gebiet. Zudem gilt er als einer der ersten Kurator*innen, die sich nachhaltig mit der Video- und Medienkunst beschäftigt haben und hat kanonische Ausstellungen und Publikationen dazu realisiert.

Samstag, 23. Juni 2018, 15–19 Uhr
FÜHRUNGEN, VORTRAG, DISKUSSIONEN
Zum Thema Wohnen
in Kooperation mit der Architekturgalerie am Weißenhof
Sprache: Deutsch

–15 Uhr
Führung zur Ausstellung
Kleine Häuser, großes Thema
Ort: Architekturgalerie am Weißenhof, Am Weißenhof 30, 70191 Stuttgart

–16:30 Uhr
Führung zur Ausstellung
50 Jahre nach 50 Jahre Bauhaus 1968
Ort: Württembergischer Kunstverein

–17 Uhr
Vortrag und Diskussion zum Thema Raumproduktion, Politik und Einfamilienhaus
Das Einfamilienhaus als neue anonyme Architektur: Wie lässt sich populäres Bauen verstehen und verändern?
Vortrag von Prof. Dr. Elisabeth Timm (Westfälische Wilhelms Universität Münster)

Das freistehende Einfamilienhaus prägte die Suburbanisierung in den Wachstumsjahrzehnten der Bundesrepublik. Diese historisch beispiellose Popularisierung des Hausbauens wurde von der öffentlichen Hand finanziell bestens ausgestattet; gleichwohl gilt das eigene Haus als Symbol für erarbeiteten Wohlstand, verdienten sozialen Status und individuelle Tüchtigkeit. Daraus hat sich eine Idealisierung dieser Wohn- und Siedlungsform ergeben, der die kommunale Planung meist ebenso ratlos gegenüber steht wie Fachleute aus der Architektur. Obgleich die Dysfunktionalität und die verschwenderische und sozial ungleiche Ressourcensituation des Einfamilienhauses gut bekannt sind, stützt erstaunlicherweise auch die neueste Entwicklung in der Wohnungsbaupolitik (von der Objekt- zur Subjektförderung) erneut überkommende Vorstellungen von Wohnen im Eigentum. Wie könnte in dieser Situation eine Veränderung initiiert werden, ohne problematisch gewordene Sprechpositionen der ästhetischen und sozialen Avantgarden zu wiederholen, wie sie etwa im Neuen Bauen formuliert wurden?

Prof. Dr. Elisabeth Timm
, Universität Münster, Kulturanthropologin. Forschungen zur Geschichte und Gegenwart von Familie und Verwandtschaft als alltägliche Lebensweise, als politische Sozialontologie, als populäre und wissenschaftliche Episteme. Zuletzt: 2015 bis 2018 Leitung des interdisziplinären BMBF-Forschungsverbundes zum Einfamilienhaus: www.hausfragen.net


Mittwoch, 18. Juli 2018, 19 Uhr
VORTRAG
Christiane Wachsmann
Kuratorin am Museum Ulm / HfG-Archiv Ulm
Wir demonstrieren! [linksbündig bis zum schluss] Hochschule für Gestaltung Ulm 1968
Sprache: Deutsch

Freitag, 14. September – Sonntag, 16. September 2018
KONFERENZ
Vorträge, Performances, Workshops mit
John Barker, Ines Doujak, Philipp Oswalt, Patrick Rössler, Maria Salgado und andere
Sprachen: Deutsch, Englisch

VERMITTLUNGSPROGRAMM
Sprache: Deutsch

KURATOR*INNENFÜHRUNGEN

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19 Uhr
Mittwoch, 06. Juni 2018, 19 Uhr
Mittwoch, 04. Juli 2018, 19 Uhr
Sonntag, 23. September 2018, 16:30 Uhr

KOSTENFREIE ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

Jeden Sonntag um 15 Uhr / Each sunday, 3 p.m.

INDIVIDUELLE FÜHRUNGEN
60 Minuten
Kosten: 50 Euro + reduzierter Eintritt
Info + Buchung: Barbara Mocko, Fon: +49 (0)711-22 33 7-13, mocko@wkv-stuttgart.de

FÜHRUNG
in der
Weissenhofsiedlung - Kochenhofsiedlung Stuttgart
Sonntag, 22. Juli 2018, 13 Uhr
Sonntag, 12. August 2018, 13 Uhr
Sonntag, 09. September 2018, 13 Uhr

In Kooperation mit dem Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier

Führung durch die 1933 unter Leitung von Paul Schmitthenner erbaute Kochenhofsiedlung mit Bezugnahme auf die Weissenhofsiedlung und Exkurs zur Ausstellung 50 Jahre nach 50 Jahre Bauhaus 1968.

Treffpunkt: Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe, Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart
Teilnahme an der Führung frei

Kombiticket verfügbar

FERIENWORKSHOP FÜR JUGENDLICHE
Dienstag, 22. Mai – Freitag, 25. Mai 2018, 10–16 Uhr
Urban Exploring „100 Jahre Bauhaus“
Performativer Workshop auf Stuttgarts Straßen und Plätzen für alle zwischen 12 und 15 Jahren.

Junges Ensemble Stuttgart (JES) in Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Kunstverein
–Infos + Anmeldung: Barbara Mocko, Fon: +49 (0)711 22 33 713, mocko@wkv-stuttgart.de
– Teilnehmerzahl begrenzt / Kosten: 40 EUR

WORKSHOP FÜR SCHÜLER*INNEN
Termine für Gruppen nach Absprache
Info + Buchung: Barbara Mocko, Fon: +49 (0)711 22 33 713, mocko@wkv-stuttgart.de

Tanz der Buchstaben
Spielerischer Workshop zur Gestaltung von Buchstaben und zur Beziehung zwischen Bild und Sprache
Für junge Menschen von 6–12 Jahren
120 Minuten

Neue Perspektiven
Experimente mit Fotografie und Film 
Für junge Menschen von 12–17 Jahren
180 Minuten

Modernistische Architektur in Stuttgart

Stadtspaziergang vom Schlossplatz bis zur Weissenhofsiedlung
Für junge Menschen ab 14 Jahren 
240 Minuten

V E R G A N G E N E * V E R A N S T A L T U N G E N

ERÖFFNUNG
Freitag, 4. Mai 2018, 19 Uhr

Programm

Begrüßung – Martin Fritz (Vorsitzender des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart)

Grußwort – Petra Olschowski (Staatssekräterin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg)

Einführung – Hans D. Christ, Iris Dressler (Direktor*innen des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart)

KURZFÜHRUNGEN

Zwischen 19-21 Uhr besteht die Möglichkeit in kurzen Gesprächen mit unseren Kunstvermittler*innen Sara Dahme, VERONIKA SCHNEIDER, PIA LITTMANN eine kleine Einführung in die Ausstellung sowie Informationen zum umfangreichen Rahmenprogramm zu erhalten.

KÜNSTLER*INNEN

Einige der teilnehmenden Künstler*innen sind am Eröffnungsabend persönlich anwesend! Daniel Andújar (Barcelona), Yochai Avrahami (Tel Aviv), John Barker (London), László Vansca (Wien), Mateusz Okonski (Krakau), Ines Doujak (Wien), Yvonne P. Doderer (Stuttgart), Dmitry Gutow (Moskau), Alexander Kluge (München), David Riff (Moskau), Mona Mahall (Hamburg), Asli Serbest (Bremen), Kaiwan Mehta (Mumbai) u.a.

im Anschluss
Party / DJ Marc Erhardt

deueng
suchenImpressum
instagramfacebooktwitteryoutube
Schlossplatz 2
D-70173 Stuttgart
Fon: +49 (0)711 - 22 33 70
Fax: +49 (0)711 - 29 36 17
Württembergischer Kunstverein Stuttgart