New Narratives 2: ÖKONOMIEN ANDERS DENKEN

Ein Gipfeltreffen zwischen Kunst, Theorie und Zivilgesellschaft
12. April - 15. April 2018
Offene Seminare: 10. April – 12. April 2018


Ort
Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart
www.kunstgebaeude.org
Video Archiv mit allen Beiträgen
Flyer/Programm

Beiträge von
MELTEM AHISKA, ANON (JOSEPH GIACONA, ALEXANDRA MASON, KARIM SAMUELS), ATHENA ATHANASIOU, DIANN BAUER, Z. BLACE, NATALIA BRIZUELA, ccSPORT, EMMANUEL DIDIER, KATJA DIEFENBACH, PETER HAURY, MARIA HLAVAJOVA, TOMISLAV KNAFFL & PETER STREIFF, M LAMAR, ISABELL LOREY, SUHAIL MALIK, WOLFGANG MAYER, JASMINA METWALY, BORIS ONDREI?KA, PETER OTT, DAN PERJOVSCHI, DAVID QUIGLEY, EMILY ROSAMOND, KATYA SANDER, THOMAS SEIBERT, SIMON SHEIKH, DAYA SIEBER, GAYATRI CHAKRAVORTY SPIVAK, ÜLKÜ SÜNGÜN, ELENA TZELEPIS, SYLVIA WINKLER
U.V.A.
 
Sprache
Deutsch, Englisch (Simultanübersetzung)


Kurzinfo
New Narratives 2: Ökonomien anders denken verhandelt in offenen Seminaren und Workshops, Vorträgen, Diskussionen, Performances und Filmen gesellschaftspolitische Konfliktfelder: Es geht um die Frage nach den Alternativen zu einer vorrangig durch ökonomische Kriterien geprägten Vorstellung von Wachstum und wie diese durch soziale, kulturelle und gemeinwohlorientierte Kriterien zu gestalten sind.

In ihrem Eröffnungsvortrag "Wirtschaftswachstum und soziale Inklusion" hinterfragt Gayatri Chakravorty Spivak u.a. die Gleichsetzung von ‚Entwicklung’ mit ‚staatlichem Wirtschaftswachstum’. Sie identifiziert die damit einhergehende Intransparenz einer politischen und ökonomischen ‚Kultur’, die z.B. die Auswirkungen von Umweltzerstörung, Krieg und Vertreibung verschleiert und wesentlich für soziale Ungleichheit bzw. soziale Verwerfungen verantwortlich ist.

Zwecks inhaltlicher Fokussierung des Programms haben wir die Politikwissenschaftlerinnen Athena Athanasiou & Elena Tzelepis, den Künstler und Kurator Boris Ondrei?ka sowie die Künstlerin Katya Sander & den Autor und Kurator Simon Sheikh eingeladen, jeweils ein eintägiges Thema zu konzipieren und dieses mit internationalen Gästen sowie lokalen zivilgesellschaftlichen Initiativen zu erörtern.

Entlang seines Themas Was, wenn wir’s nicht schaffen? – Die Ökonomie des Untergangs entwirft Boris Ondrei?ka mit seinen Gästen Utopien und Untergangsszenarien, um über Vorstellungen von Familie, Gemeinschaft und Ökonomie im Verhältnis zu Gesetzen und normativen Ordnungen zu spekulieren.

In "Krise" als Kritik: Kunst/Handeln als Neuvermessung der Gegenwart jenseits von Rationalisierung sichten Athena Athanasiou & Elena Tzelepis mit ihren Gästen die Begrenzungen der dominanten Ausprägungen des Imaginären, die in Europa und global durch neoliberale Regierungsformen hervorgebracht werden, während gleichzeitig Formen von Kunst/Handeln als demokratische Partizipation entstehen, die neue Möglichkeiten, Öffentlichkeit zu denken und herzustellen, freisetzen.

Katya Sander & Simon Sheikh analysieren mit ihren Gästen in Erzählungen und Gegenerzählungen in der Vorhersagemodellierung wie mittels Datenanalyse das zukünftige Verhalten von Politik vorhergesagt wird.

Die zusätzlichen offenen Seminare und Workshops, Film- und Performancebeiträge sowie die vierte Ausgabe des Forum Zivilgesellschaftliche Initiativen, das seit New Narratives 1 im Kunstgebäude etabliert wurde, widmen sich mit ihren lokalen wie internationalen Akteur_innen allesamt der Problematik der Gegenlektüre zu scheinbar fest implementierten Herrschaftsdiskursen.

Alle Beteiligten fordern andere Arten und Weisen, um neue Erzählungen zu alternativen Wirtschafts-, Lebens- und Politikformen im öffentlichen Bewusstsein zu verankern und diese politisch wie systemisch umzusetzen. Ökonomien anders denken heißt auch Wachstum anders denken. – Wann, wenn nicht jetzt?

Eintritt
frei

Flyer und Programm
New Narratives 2


Information / Anmeldung / Pressekontakt
gebhard_lehnerremove-this@remove-thiswkv-stuttgart.de
www.kunstgebaeude.org
Tel.: +49 (0) 172 344 69 77

Ein Projekt von
Württembergischer Kunstverein Stuttgart & Akademie Schloss Solitude, ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), Schauspiel Stuttgart, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Theater Rampe

In Kooperation mit
Die AnStifter, Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg, Hannah-Arendt-Institut Stuttgart, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Merz Akademie Stuttgart

Hauptförderer
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Gefördert von
Bürgerstiftung Stuttgart, Kulturamt Stuttgart

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