Lorenza Böttner. Requiem für die Norm

23. Februar 2019 - 5. Mai 2019

Veranstaltungen + Vermittlungsprogramm

Eröffnung
Freitag, 22. Februar, 2019, 19 Uhr

P r o g r a m m
Begrüßung MARTIN FRITZ (Vorsitzender des Württembergischer Kunstverein)
Einführung IRIS DRESSLER, HANS D. CHRIST (Direktor*innen des Württembergischen Kunstvereins)
PAUL B. PRECIADO  (Kurator)

im Anschluß PARTY
warm up mit SARANOW (DJ, Stuttgart)
&
Special Guest AEREA NEGROT (DJ, Performarin, Sängerin / Berlin) an den Turntables 

Rundgang durch die Ausstellung mit Paul B. Preciado
Samstag, 23. Februar, 2019, ab 13 Uhr

Kostenfreie, öffentliche Führungen
Jeden Sonntag, 15 Uhr

Individuelle Gruppenführungen
60’, Kosten: 60 Euro + ermäßigter Eintritt
Info + Buchung: Barbara Mocko
F: +49 (0)711-22 33 7-13, mocko@wkv-stuttgart.de

Kurator*innenführungen
Mittwoch, 13. März 2019, 19 Uhr
Mittwoch, 17. April 2019, 19 Uhr
Sonntag, 5. Mai 2019, 16:30 Uhr

Lange Nacht der Museen 2019

23. März 2019, 19-2 Uhr

P r o g r a m m - Württembergischer Kunstverein Stuttgart

Lorenza Böttner. Requiem für die Norm
Kurzführungen
19-22 Uhr

Der Württembergische Kunstverein zeigt die erste umfassende Einzelausstellung der Künstlerin Lorenza Böttner in Deutschland. Böttner, die mit Füßen und Mund malte und Fotografie, Zeichnung, Tanz, Installation und Performance als ästhetische Ausdrucksmittel verwendete, widersetzt sich in ihrem Werk den Prozessen der Entsubjektivierung und Entsexualisierung, dem Wegsperren und Unsichtbarmachen von funktional andersartigen und Transgenderkörpern. Die Ausstellung zeugt von Böttners rigorosem und bedingungslosem Eintreten für die Sichtbarkeit von nicht normativen Körpern. Zugleich ist sie eine Reise in die ebenso bemerkenswerte wie einzigartige Welt einer Künstlerin, deren Bestimmung es zu sein scheint, zu einer Klassikerin des 20. Jahrhunderts zu avancieren. mehr

White limozeen
Musiktheater-Performance
20:30 Uhr
22:30 Uhr

Das Repertoire der Oper – dieser „großen weißen und ultra-teuren Limousine des Kulturbetriebs“ (Müller/Rinnert) – ist gespickt mit Exotismus und gerät heute nicht selten unter Rassismus-Verdacht. Mit ihrer Praxis „farbenblinder“ Besetzung gilt das Genre im Critical Whiteness-Diskurs derzeit aber durchaus auch als fortschrittlich: Aida kann im Opernalltag Japanerin sein und mancherorts hat die Hälfte von Carl Maria von Webers Jägerchor Eltern in Korea.
Anhand von Puccinis Oper Madama Butterfly untersuchen Johannes Müller/Philine Rinnert mit der Sopranistin Sarai Cole und der Schlagzeugerin Sabrina Ma in White Limozeen Erzähltechniken von Oper vor dem Hintergrund der Spannung zwischen kolonialer Geschichte und Alltagspraxis des Opernbusiness: Auf welche Weise wird das Fremde durch Mittel von Musik, Kostüm und Maske konstruiert?

Eine Produktion von „BAM! – Berliner Festival für aktuelles Musiktheater“.

Ein Gastspiel der Staatsoper Stuttgart in Kooperation mit dem Württembergischen Kunstverein Stuttgart im Rahmen der Ausstellung „Lorenza Böttner. Requiem für die Norm“ (23.2.-5.5.2019).

Gesamtes Programm Lange Nacht der Museen

deueng
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