Installationansicht. Foto: Hans D. Christ
Carrie Mae Weems: The Kitchen Table Series (1990) courtesy the artist and Jack Shainman Gallery, New York / Galerie Barbara Thumm, Berlin

Carrie Mae Weems. The Evidence of Things Not Seen

KITCHEN TABLE TALKS

Auftakt: Donnerstag, 5. Mai, 19 Uhr
moderiert von Yara Richter
Gäste: Vertreterinnen der Black Community Foundation Stuttgart

Bei unserer Auftaktveranstaltung begrüßen wir Vertreterinnen der Black Community Foundation Stuttgart. Gemeinsam besprechen wir, wie wir die Ausstellung einer Afro-Amerikanischen Künstlerin im Stuttgarter Kontext als Anlass nutzen können, uns mit lokaler Dekolonialisierung und intersektional-feministischem Aktivismus von BPoC in Deutschland auseinanderzusetzen. Damit zusammenhängende Fragen nach Sichtbarkeit, Repräsentation und Safer Spaces werden am Küchentisch gestellt und diskutiert.

Inspiriert von der Kitchen Table Series, die als Teil der Ausstellung Carrie Mae Weems. The Evidence Of Things Not Seen aktuell im Württembergischen Kunstverein zu sehen ist, laden wir zu einer neuen Veranstaltungsreihe: den Kitchen Table Talks ein. An langem Tisch kommen wir bei offener Bar zusammen, um (mit eingeladenen Gästen) verschiedene Thematiken zu diskutieren, die aus den Arbeiten von Weems hervorgehen. Dabei möchten wir einen Raum schaffen, in dem die Ausstellung zu einem sozialen Anlass für ein partizipatives Zusammenkommen zwischen verschiedenen Generationen wird.
Themen wie soziale Gerechtigkeit, Aktivismus und intersektionaler Feminismus – das heißt, ein feministischer Ansatz, der diverse Lebenskontexte wie Geschlecht, Alter, Ethnizität, Herkunft etc. einbezieht –, die in Weems’ Arbeiten zentrale Rollen spielen, diskutieren wir in einer offenen Gesprächsrunde, bei der verschiedene Diskussionen und Austausch auch parallel stattfinden können. Hier denken wir den Küchentisch nicht nur als Ort, von dem aus sich wesentliche Produktionsgeschehen des Alltags (z.B. die Zubereitung von Essen, Aufräum- und Reinigungsarbeit) beobachten lassen, sondern auch als Stätte für Erholung, Arbeit, Genuss und vor allem Beziehung.
Fragen nach künstlerischen Produktionsprozessen in Verbindung mit der Geschichte des Kolonialismus, und damit zusammenhängende Gespräche über Sichtbarkeit, Performativität und Zugänglichkeit zu Institutionen werden aufgeworfen. Dadurch kann der Küchentisch, und der Ausstellungsraum, in dem er steht, als feministischer und dekolonialer Raum für Begegnung und Beziehung erkundet werden, in dem Formen partizipativer und aktivistischer Produktion passieren können.
Die Teilnehmer:innen sind herzlich eingeladen, sich etwas zu Essen mitzubringen.

Termine:
Donnerstag, 5. Mai

Donnerstag, 2. Juni
Donnerstag, 7. Juli

In Kooperation mit dem DAZ, Deutsch-Amerikanisches Zentrum / James-F.-Byrnes-Institut e.V., Stuttgart

Eintritt frei
jeweils um 19 Uhr im Glastrakt des WKV. Die Ausstellung ist bis 19 Uhr geöffnet.

Um Anmeldung per Mail an zentraleremove-this@remove-thiswkv-stuttgart.de wird gebeten.

 

 

 

 

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