Film-Still aus Trinh T. Minh-ha: Night Passage, USA 2004, Digitalfilm, 98' © Moongift Films
Film-Still aus Trinh T. Minh-ha: The Fourth Dimension, USA /JPN 2001, 97' © Moongift Films

Trinh T. Minh-ha. The Ocean In A Drop

FILMREIHE

Mittwoch, 2. November 2022, 19 Uhr
SCREENING + GESPRÄCH
Night Passage
, 2004, 98’
Filmabend mit Julian Bogenfeld
Moderiert von Alexander Sowa

Bei unserem ersten Filmabend zur Ausstellung Trinh T. Minh-ha. The Ocean In A Drop besprechen der Filmemacher Julian Bogenfeld und Künstler und Kunstvermittler Alexander Sowa Trinh T. Minh-ha’s Genrefilm Night Passage (2004).
Zum Einen betrachten sie stilistische Entscheidungen in Bezug auf Szenenbild, Soundgestaltung, Montage und Kamera des Films. In Verbindung damit stellen sie die Frage, inwiefern die produktionellen Rahmenbedingungen mit dem Verhältnis von Fiktion und Dokumentation in Night Passage zusammenhängen. Dabei betrachten sie produktionelle Entscheidungen und Einschränkungen, wie z.B. Aufgabenverteilungen, Teamgröße, technische Mittel und Finanzierung, und diskutieren, inwiefern sich diese auf die ästhetische Wirkung des fertigen Films auswirken.

Unser Gast:
Julian Bogenfeld studierte bis zum Masterabschluss Philosophie an der HU Berlin, der Universität Stuttgart und PARIS 8, anschließend Filmproduktion an der Filmakademie Ludwigsburg und der La Femis Paris. Er ist als freischaffender Filmemacher, Medienkünstler und Producer tätig und hat u.a. einen Lehrauftrag an der Filmakademie Ludwigsburg im Fachbereich Koproduktion. Sein Arbeitsschwerpunkt richtet sich auf Projekte mit einem deutsch-französischen Fokus.

 

Mittwoch, 30. November 2022, 19 Uhr
SCREENING + GESPRÄCH
The Fourth Dimension, 2001, 97’, engl. OF
Filmabend mit Zakarea Alsadi
Moderiert von Yara Richter

Synopsis zum Film:
Wenn man heute auf eine Reise geht, wird die Reise durch die visuelle Maschine ritualisiert. Das Bild, das in der Zeit lebendig wird, während es die Zeit rahmt, ist dort, wo sich das Reale und das Virtuelle treffen. Im Prozess der Ritualisierung von Japans "Hundert Blumen" ist es die Begegnung zwischen dem Selbst und dem Anderen, dem Menschen und der Maschine, dem Betrachter und dem Bild, der Tatsache und der Fantasie, die das Beziehungsfeld bestimmt, in dem neue Interaktionen zwischen Vergangenheit und Gegenwart möglich werden. Die "Rituale" werden in ihren vielfältigen Funktionen und Erscheinungsformen gezeigt, darunter so offensichtliche Orte wie Feste, religiöse Rituale und theatralische Aufführungen, die nicht nur die Regelmäßigkeit in der Struktur des Alltagslebens, sondern auch die dynamischen Akteure im fortlaufenden Prozess der Schaffung digitaler Bilder mit Lichtgeschwindigkeit einbeziehen.

Unser Gast:
Zakarea Alsadi arbeitete in Syrien und im Libanon als Filmemacher, Fotograf und Theaterregisseur, hat aber ebenso Erfahrung in den Bereichen Radio- und Fernsehmoderation. Seit 2016 ist er in Deutschland tätig und studiert an der Filmakademie Ludwigsburg Film und Medien mit der Vertiefung Dokumentarfilm. Aktuell arbeitet er an einem Dokumentarfilm und Künstlerportrait.

deueng
suchenImpressum
instagramfacebooktwitteryoutube
Schlossplatz 2
D-70173 Stuttgart
Fon: +49 (0)711 - 22 33 70
Fax: +49 (0)711-22 33 791
zentrale@wkv-stuttgart.de
Württembergischer Kunstverein Stuttgart