200 Jahre Gegenwart. Konstellation 3: Ausstellung der Künstler*innenmitglieder des WKV
23. August –21. September 2025
Eröffnung: Freitag, den 22. August 2025, 19 Uhr
2027 jährt sich die Gründung des Württembergischen Kunstvereins (WKV) zum 200. Mal. Auf dem Weg dorthin geht der WKV in einem zweijährigen offenen Prozess drei zentralen Ideen, die mit der Gründung von Kunstvereinen zu Beginn des 19. Jahrhunderts eng verwoben sind, aus heutiger Sicht nach: der Konstitution des (weißen, männlichen) Bürgers als Souverän; der Freiheit der Kunst und der Nationenbildung. Geplant ist eine Ausstellungsreihe, die in vier Konstellationen mögliche Anschlüsse zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reflektiert.
Die dritte Konstellation der Reihe findet im Rahmen der diesjährigen Ausstellung der Künstler*innenmitglieder des WKV statt, deren Ausschreibung die Themen von 200 Jahren Gegenwart des WKV aufgriff. Über 200 Beiträge wurden eingereicht, die die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des WKV bzw. von Kunstvereinen sowie die damit verbundenen gesellschaftspolitischen Kontexte auf vielfältige Weise reflektieren. Ein Teil der Werke basiert auf Recherchen zu historischen Persönlichkeiten, Künstler*innen, Ausstellungen oder Standorten des WKV; andere spiegeln persönliche Bezüge zur Institution wider. Auch allgemeine Fragen zur Freiheit und zu den Freiräumen der Kunst werden aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen ästhetischen Formen thematisiert – nicht nur in Bezug auf die Gründerjahre, sondern vor allem auf heute.
Die Ausstellung der Künstler*innenmitglieder des WKV findet im Turnus von zwei Jahren statt und wird zu einem immer neuen Thema ausgeschrieben. Ziel ist dabei stets, alle Einreichungen, sofern es die räumlichen Bedingungen zulassen, zu zeigen. Auch in diesem Jahr gibt die Ausstellung deshalb Einblicke in die außergewöhnliche Vielfalt künstlerischer Ansätze und Praktiken der Mitglieder des WKV.
Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, das ebenfalls auf Vorschlägen der Mitglieder beruht.

